Douglas Robinson, ein gebürtiger Wiener englischer Abstammung, war fasziniert von der stürmischen Motorisierung in den USA und gründete 1908 mit 24 Jahren in Graz das erste steirische Automobilunternehmen.
In dieser Zeit ein Autogeschäft zu betreiben erforderte Pioniergeist, Glauben an die Zukunft der individuellen Mobilität und sehr viel Fleiß. Robinson handelte mit Opel und Steyr, verkaufte aber auch die legendären Styria-Fahrräder sowie diverse Motorräder, alles in einem kleinen Geschäft in der Neutorgasse.
Unbeirrt von den schweren wirtschaftlichen Rückschlägen der beiden Weltkriege und der Zwischenkriegszeit, wendete er sich Ende der 40er-Jahre damals lieferbaren englischen und tschechischen Marken (Humber, Commer, Aerominor, Sunbeam bzw. Skoda, Tatra) sowie dem französischen Simca zu. Die Firma übersiedelte in ein gemietetes Geschäftslokal im Roseggerhaus in der Annenstraße.
Nach dem Tod von Douglas Robinson 1950 übernahm der 28-jährige Sohn des Firmengründers, Dr. Harald Robinson, ein promovierter Jurist, die Firmenleitung und treibt die Expansion voran.
Die in der Steiermark erstmalige Präsentation des Kultrollers Vespa begeisterte das heimische Publikum. Erfolgreich setzte man 1952 auf Volkswagen und baute steiermarkweit ein dichtes Netz an selbstständigen Handels- und Werkstättenbetrieben auf. Mehrere Jahre hindurch ist Robinson auch für die Sportwagenmarke Porsche verantwortlich. 1956 wird parallel die damalige Schwesterfirma Wittwar & Co mit Mercedes-Benz gegründet.
Nach 21 Jahren kündigte Dr. Robinson den VW-Vertrag und wird ab 1974 Direkt-Importeur von Peugeot für die Steiermark, das südliche Burgenland, Kärnten und Osttirol. 1981 kam hier auch noch die Marke Talbot hinzu.